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Oktober: Frankfurter Buchmesse 2018

Unter der Drachenwand                               Arno Geiger 

Anfang 1944 kommt Soldat Veit Kolbe verletzt aus Russland nach Hause. Er zieht sich an den Mondsee im Salzkammergut zurück, wo ein Onkel Postenkommandant ist und ihm ein Zimmer besorgt. Dort kuriert er eine Splitterverletzung aus und schluckt Pervitintabletten gegen seine Angstattacken. Auf Krücken humpelnd erkundet er das beschauliche Landleben. In der Nachbarschaft ist eine Lehrerin mit einer Schar halbwüchsiger Mädchen auf Landverschickung untergebracht. Ein Bruder der Quartiersfrau, der sich nach Brasilien träumt, züchtet im Gewächshaus Orchideen und Tomaten. Und als Zimmernachbarin hat er die Darmstädterin Margot mit ihrem Säugling. Die beiden kommen sich nach und nach näher

Wie hoch die Wasser steigen    von Anja Kampmann

Geschichte einer intensiven Männerfreundschaft unter schweren Arbeits- und Lebensbedingungen.

Wenzel Groszak aus dem Ruhrgebiet, meist Waclaw genannt, ist mit seiner Freundin Milena nach Polen, dem Herkunftsland der Eltern, gezogen. Doch die materielle Situation ist prekär und Waclaw entschließt sich, Arbeit auf Ölplattformen anzunehmen. Er trifft auf den Kollegen Mátyás, der für Jahre sein bester Freund wird. Sie arbeiten auf verschiedenen Plattformen, und dann geschieht in einer stürmischen Nacht ein Unglück.

9783462047769

Jahre später von Angelika Klüssendorf

April trennt sich von ihrem dominanten Ehemann Ludwig und findet nach vielen Umwegen zu sich selbst.

Die alleinerziehende April, die in der DDR aufwuchs (siehe Klüssendorf: "Das Mädchen" (BP/mp 11/875) und "April" (BP/mp 14/955), lernt kurz vor dem Fall der Mauer den Westdeutschen Ludwig kennen. Der ehrgeizige und sehr selbstbewusste Chirurg zieht sie durch sein hartnäckiges Werben in seinen Bann und sie heiratet ihn, obwohl sie ihn nicht liebt. Trotz der Geburt von Sohn Sam wird April nicht glücklich.

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